Austausch-Bericht

Die Sensationsstadt Mailand

Der Austausch war eine vielfältige und tolle Erfahrung. Vielfältig, weil das Leben wie es hier gelebt wird, wir so in dieser Art und Weise aus Deutschland nicht kannten.

Außerdem sind wir dem Charakter eines wahren Italieners durch die gelungene Partnerschaft als AustauschschülerInnen näher gekommen. Von außen würde man vielleicht den Eindruck bekommen, dass das Leben in Mailand (Italien) beklemmend ist, aufgrund der hohen Polizei und Militärpräsenz rund um und innerhalb der Stadt. Das ist jedoch nur so, weil Mailand eine sehr begehrte Stadt ist. Und das zurecht!!!

Mailand ist eine atemberaubende Stadt; dass es aufgrund der P&M Präsenz in irgendeiner Weise trist ist, ist komplett falsch! Die Mailänder gehen mit der Situation, eine Weltstadt zu sein, beeindruckend gut um. Die Menschen sind fröhlich und locker. An jeder Straße gibt es einen anderen Straßenmusiker oder Artisten. Sie versuchen durch ihre Art der Kunst und ihre Ausdrucksweise den Menschen auf der Straße ihre Gefühle zu vermitteln. Und die Menschen machen auch mit, so wird zu Musik getanzt und gelacht. Auch dem Militär ist ab und zu mal ein Lächeln zu entlocken. Es spielt also an jeder Ecke ein neues Leben. Dieses Gefühl der Lebendigkeit wurde noch dadurch verstärkt, dass während unseres Aufenthalts die weltweit größte Designer-Möbelmesse an verschiedenen Orten überall in der Stadt ausgestellt wurde und es überall etwas Neues zu entdecken gab.

Die Ausflüge, die wir gemacht haben, waren sehr spannend und interessant. Am ersten Tag sind wir in den prachtvollen Dom gegangen und haben ihn besichtigt. Danach sind wir in den Park gegangen, welcher an das Castello Sforzesco angrenzt. Später waren wir noch mit unseren Mailänder Austauschpartnern in der Stadt. Nachdem wir den Dom besichtigt hatten, sind wir einen Tag später auf den Dom gestiegen und hatten eine wundervolle Sicht auf Mailand bei wolkenlosem Himmel. Am besten hat uns Venedig gefallen. Morgens haben wir eine Bootsfahrt durch die klassische Stadt gemacht. Daraufhin waren wir im Dogenpalast der damaligen Herzöge. Es war sehr interessant. Während der Freizeit durften wir machen, was wir wollten. In Venedig gab es sehr viele schöne Plätze, Kanäle und Brücken, klein und groß. Auf einem kleineren Platz Nähe San Marco haben wir ( Finn und Max ) mit ein paar Venezianern Fußball gespielt.

Abschließend können wir beide nur Positives über den Mailandaustausch erzählen und bis auf eine „kleine Zugverspätung“ in Venedig ist alles sehr gut gelaufen. Das Klima zwischen den deutschen und italienischen SchülerInnen und auch mit den Lehrern war sehr gut und harmonisch, zudem war innerhalb der Familien alles schön, besonders das Essen war hervorragend. Wir sind froh, dabei gewesen zu sein.

Max Kirschstein (9a), Finn Etzel (9c)

 

Ein Tipp vom Chefkoch Max:

Spaghetti al pomodoro

500 gr di spaghetti           

2 spicchi d’aglio

un po’ d’olio

600 ml di passata di pomodoro

sale

basilico

parmigiano reggiano

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