Ein adventlicher Kalender

Die Weihnachtsbäckerei

Den Anfang der heutigen Weihnachtsbäckerei machten vermutlich die mittelalterlichen Klöster.

Sie entwickelten Rezepte für Lebkuchen, Zimtsterne oder Spekulatius Zum Gedenken an die Geburt Jesu war dieses erlesene Backwerk, mit teuren Gewürzen wie Kardamom, Zimt oder Nelken verfeinert, üblich. Gebacken wurden die Plätzchen vor allem, weil sie lange haltbar waren und mit ihrem hohen Fett- und Zuckergehalt vor allem der armen Bevölkerung dabei halfen den langen und ertragsarmen Winter zu überstehen.  Deshalb machten es sich die Klöster auch zur Aufgabe  am Weihnachtabend Plätzchen an die Armen zu verteilen.  

Das Weihnachtsgebäck wurde aber nicht nur verwendet, um es zu vernaschen, sondern schmückte auch den Weihnachtsbaum. Aller Orten hingen neben Kerzen und kleinen Holz- oder Glasfiguren auch selbstgemachte Plätzchen am Baum. Trotz alle dem ist die Adventszeit auch eine Bußzeit, in der man - zumindest früher – fastete. Nur die Adventssontage waren davon  ausgenommen.  Nur da war es erlaubt unbeschwert zu schlemmen.

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