Schutzkonzept sexualisierte Gewalt
Unsere Schule versteht sich als ein Ort des Lernens, des Respekts und der Wertschätzung, an dem sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und das Schulpersonal – sicher und geschützt fühlen können.
Wir sind uns bewusst, dass sexualisierte Gewalt in unserer Gesellschaft ein reales Problem darstellt und auch vor Schulen nicht haltmacht. Daher sehen wir es als unsere Verantwortung, aktiv Maßnahmen zu ergreifen, um sexualisierte Gewalt zu verhindern, Betroffene zu schützen und bei Verdachtsfällen klar und konsequent zu handeln.
Unser Ziel ist es, eine Schulkultur zu schaffen, die von Achtsamkeit, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Wir möchten Schülerinnen und Schüler darin stärken, ihre Rechte zu kennen, Grenzen zu setzen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig verpflichten wir uns als Schulgemeinschaft, aufmerksam hinzusehen, sensibel zu handeln und alle uns anvertrauten Personen zu unterstützen.
Leitbild
Die Verankerung der Präventionsverantwortung im schulischen Leitbild macht den Schutz vor sexualisierter Gewalt zu einem gemeinsamen, verbindlichen Auftrag der gesamten Schulgemeinschaft. Sie schafft eine klare Haltung und Orientierung für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern und macht Prävention dauerhaft sichtbar. Dadurch wird Vertrauen gestärkt und Handlungssicherheit im Umgang mit Grenzverletzungen geschaffen.
Verhaltenskodex
Der folgende Verhaltenskodex der Elisabethenschule soll allen Mitgliedern unserer Schulgemeinde einen klaren Rahmen für einen grenzachtenden Umgang miteinander bieten. Er legt verbindliche Regeln für Situationen fest, die ein besonderes Risiko für sexualisierte Gewalt bergen, und zielt damit zugleich auf den Schutz vor sexualisierter Gewalt wie auch dem Schutz der Mitarbeitenden vor unbegründeten Verdacht ab.
Meldestrukturen
Ein vertrauensvoller und sensibler Umgang mit möglichen Fällen sexualisierter Gewalt hat für uns oberste Priorität. Damit Anliegen schnell und ohne Hürden gemeldet werden können, stehen unkomplizierte Wege bereit: Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit direkt an eine erwachsene Vertrauensperson wenden oder über einen Meldebogen Kontakt zu den schulischen Ansprechpersonen aufnehmen. Die Meldebögen liegen beim zentralen Schaukasten im Erdgeschoss und in den Klassenzimmern aus und können bei Vorfällen im Briefkasten vor dem Sekretariat eingeworfen werden. Darüber hinaus ist der Beratungsstützpunkt mit den täglich offenen Sprechzeiten eine zusätzliche Anlaufstelle. Eine Übersicht über unsere Meldestrukturen und externe Beratungsangebote sowie der Meldebogen können hier eingesehen werden:
--> Externe Beratungsangebote einsehen
Unsere schulischen Ansprechpersonen bei sexualisierter Gewalt sind:
- Frau Ivanka Jurcevic
- Frau Malaika Rödel
- Frau Jennifer Scheins (UBUS)
Interventionspläne
Die Vermutung bzw. Kenntnis von sexualisierter Gewalt stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Wir sehen uns als Schule in der Verantwortung, jeder Vermutung, Beobachtung, Mitteilung oder Kenntnis mit Sorgfalt nachzugehen.
Uns ist ein vertrauensvoller Umgang mit möglichen Vorfällen sexualisierter Gewalt wichtig. Hierfür haben wir niedrigschwellige Meldewege eingerichtet (siehe Punkt „Meldestrukturen“): Die Schülerinnen und Schüler haben immer die Möglichkeit, sich direkt an eine erwachsene Person ihres Vertrauens zu wenden oder über einen Briefkasten mit den schulischen Ansprechpersonen Kontakt aufzunehmen. Zusätzlich gibt es die den Beratungsstützpunkt, der ihnen jeden Tag zur Verfügung steht.
Bei Meldung von Verdachtsfällen bzw. Vorfällen sexualisierter Gewalt orientieren wir uns in unserem Prozessabläufen an der Handreichung zur Intervention und Prävention bei sexualisierter Gewalt im schulischen Kontext des HMKB aus dem Jahr 2025 sowie am Handlungsplan der Kooperation Kinderschutz im Rahmen des Frankfurter Modells zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Schule.
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