Lecker und umweltbewusst

Ein Projekttag mit Pausenbroten

„Wie sieht für mich ein leckeres Pausenbrot aus, was muss drauf sein und was auf keinen Fall?“ Von dieser Fragestellung ausgehend haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a untereinander ausgetauscht und dabei hinterfragt, was Pausenbrote mit Umwelt zu tun haben und woher die Zutaten eigentlich kommen.

Zuvor war im Rahmen von „Unser cleveres Esszimmer“ mit Frau Dr. Poschwatta-Rupp, Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 bis E-Phase und Frau Albrecht, Frau Hofmann und Frau Weyrich-Fischer ein Programm entwickelt worden, das sich nicht nur unter dem Aspekt „gesund“, sondern mehr noch mit dem Gedanken an unsere Umwelt befasst. Das fängt schon beim bewussten Einkaufen an, unter dem Abwägen, wie man am besten den Einkaufszettel ökologisch und regional ausrichtet und trotzdem noch ein Pausenbrot belegt, das lecker ist und den Spaß am Essen für Auge und Geschmack bringt. Dazu verwendet man eine Einkaufsliste mit Nahrungsmitteln, in die später mit einer Km-Tabelle die jeweiligen Transportwege eingetragen werden.

Bei der Gegenüberstellung von regionalen und saisonalen Lebensmitteln zu importierten Lebensmitteln haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich bei einem Einkauf in einem Naturladen und einem Supermarkt zu informieren, die jeweiligen Vor- und Nachteile abzuwägen, die Angebote und Preise zu vergleichen und einfach mal im Lebensmittelladen zu stöbern und so ganz nebenbei über Verkaufsmengen, Sonderangebote, Verpackungen und Transportwege nachzudenken.

Zum Schluss wurden die Brote belegt und endlich an einem schön angerichteten Tisch gemeinsam gegessen. Auch wenn einige Brote leider viele Tausend Km Strecke zurückgelegt hatten, blieb kein Bissen im Halse stecken. Es war einfach nur lecker!

Vielen Dank den Planern für dieses genüssliche Projekt, das hoffentlich auch in anderen Klassen Zuspruch finden wird. Das „Pausenbrot-Team“ kann man für seine Klasse buchen, bei Frau Hofmann!

Gabi Bartella




Ein sehr interessantes Experiment: Pausenbrote

An unserem Projekttag am 14.7.2021 hat unsere Klasse Frühstücksbrote ganz nach eigenen Wünschen belegt. Dazu sind wir in zwei Gruppen mit unseren Lehrerinnen Frau Bartella und Frau Hofmann und mit den TeamerInnen Sophie, Luzie und Moritz in zwei unterschiedliche Geschäfte, Rewe und den Bio-Supermarkt Alnatura gegangen.

Es ging darum, möglichst regional und ökologisch einzukaufen. Beim Einkaufen hat die Gruppe, die zu Alnatura gegangen ist, schnell gemerkt, dass regional und ökologisch zwei unterschiedliche und oft nicht miteinander vereinbare Aspekte sind. Es war deutlich schwerer, regional im Bio-Supermarkt einzukaufen als bei Rewe, und dazu war es auch noch teurer. Dafür gibt es viel mehr ökologische Produkte bei Alnatura als bei Rewe.

Als die Einkaufsliste für die Brote abgearbeitet war, ging es wieder zur Schule zurück. Endlich konnten wir die Brote belegen und essen. Die Gruppen hatten auch Arbeitsblätter zum Thema regional und ökologisch einkaufen bekommen und bearbeitet.

Danach fingen wir an, die Kilometer, die jedes Brot hinter sich hatte anhand der einzelnen Zutaten zusammenzurechnen. Das funktioniert so: Sagen wir, man hat sich ein Brot mit Frischkäse und Kräutern gemacht. Dann muss man herausfinden, wie groß der Abstand von dem eignen Standort, bei uns Frankfurt, bis zum Standort der Herstellung des Produktes ist. Die Informationen dazu findet man meist auf der Verpackung. Die Entfernungen von Brot, Kräutern und Frischkäse zählt man dann zusammen.

Natürlich gab es bei uns die verschiedensten Ergebnisse, jeder von uns hat sich ja ein anderes Frühstücksbrot zusammengestellt. Manche Brote der Schüler hatten gerade mal 500 Kilometer hinter sich und die anderen schon über 6000 Kilometer.

Etwas später endete der Projekttag auch schon, und ich glaube, uns allen hat es Spaß gemacht. Und wir haben gelernt: Mit unserem bewussten Einkauf haben wir Einfluss auf unsere Umwelt und können diese gezielt schützen!

Vielen Dank an Frau Hofmann und Frau Bartella, die alles so schön für uns organisiert haben und sich sehr viel Mühe gegeben haben. Bei den älteren Mitschülern Luzie, Sophie und Moritz möchten wir uns ebenfalls bedanken, dass sie uns freiwillig bei unserem Projekt geholfen haben.

Josephine S., 7a

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