Aktuelle Ausstellung in der Schulbibliothek

Wie haben die Menschen zur Zeit Jesu gewohnt?

Der katholische Religionskurs der 5abcd hat typische Wohnhäuser zur Zeit Jesu gestaltet. Das Leben und der Alltag der Menschen wurde vielfältig und kreativ "im Schuhkarton" dargestellt. Zusammen mit Frau Simon und den Kindern haben wir einigen dieser Werke einen Platz in der Schulbibliothek gewidmet. Die kleine Ausstellung kann bis Ende Juni betrachtet und bestaunt werden.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei!

Janine Matje (Schulbibliothekarin)

 

 

In den folgenden Texten können Sie lesen, wie die Kinder selbst das Leben in einem solchen Haus beurteilen:

 

Vorteile: Mein Haus schützt gut vor Kälte und Regen, denn es hat ein Dach. Es hält warm und es hat einen Ofen zum Kochen und zum Wärmen. Die Dachterrasse hat Pflanzen und Gefäße und ist begehbar. In meinem Haus gibt es ein Bett mit Decke zum Warmhalten und Waschgefäße, um sich sauber zu halten. Der Teppich schafft Gemütlichkeit und ganz viel Wärme für die Füße, denn sonst würden die Bewohner auf dem kalten Boden stehen und sitzen. Es gibt ebenfalls einen Mörser, mit dem man aus Getreide Mehl machen kann. Das Regal sorgt für Ordnung und dafür, dass man Dinge zum Beispiel Essen (Speisen) darin lagern kann. Das alles sorgt für ein schönes Zuhause. Und nicht zu vergessen, das Fenster in meinem Haus. Es sorgt für Helligkeit und lässt Sonnenlicht in das Haus hinein.

Nachteile: In meinem Haus gibt es keinen Strom (kein elektrisches Licht und kein fließendes Wasser) man muss zum Brunnen laufen, um Wasser zu bekommen.

Mein Haus hat alles was man zum Leben braucht.

(Carlo, 5d)

Mein Haus zur Zeit Jesu 

Mein Haus sieht von außen aus wie ein Rechteck. Auf der Vorderseite gibt es ein kleines Fenster und einen Eingang. Auf der Rückseite ist auch ein kleines Fenster, über das der Rauch der Feuerstelle abziehen kann. Auf der rechten Seite führt eine Treppe auf das Dach. Das Dach ist Flach und setzt sich aus mehreren Schichten (Balken, Ästen und Lehm) zusammen. Auf dem Dach steht eine Walze, die zum Abdichten des Daches mit Lehm benutzt wird.  

Im Haus selbst gibt es nur einen Raum. Es gibt nur wenig Licht, eine Öllampe sorgt für Beleuchtung. Es gibt eine Plattform in dem Haus, wo gegessen, geschlafen und gekocht wird. Die Einrichtung ist sehr einfach. In der einen Ecke findet man die Schlafmatten, die jeden Abend zum Schlafen ausgerollt werden. Auf der anderen Seite des Raumes befindet sich ein Mühlstein. Mit dem Mühlstein wird Getreide gemahlt. Nahe dem kleinen glaslosen Fenster der Rückseite befindet sich im Raum eine kleine Feuerstelle, auf der gekocht wird. Es gibt keine Möbel, denn man sitzt einfach am Boden oder auf Decken. Die Vorräte sind an der Decke aufgehangen, um sie vor Mäusen zu schützen. Neben der Feuerstelle ist ein Regal, wo Krüge und Töpfe mit verschiedenen Lebensmitteln gelagert werden. Das Wasser wird in Schläuchen aufbewahrt. Die Tiere leben mit im Haus. Sie haben einen eigenen Bereich unterhalb des Schlaf- und Wohnpodestes. Sie werden dort gefüttert und haben ein Wassertrog.  

 

Vor- und Nachteile des Hauses 

Vorteile 

Nachteile 

Immer kühl 

Dach muss nach jedem Regen neu gemacht werden. 

Dach eine Art Lager  

Es ist dunkel im Haus. 

Schützt vor Witterung 

Durch die Tiere stinkt es im Haus. 

Gleichzeitig Stall für Tiere 

Kein Komfort (einfach eingerichtet) 

Im Winter heizen die Tiere mit. 

Kaum Privatsphäre 

Man lebt in einer großen Gemeinschaft. 

Kein Wasser 

Tägliche Nahrung vor Ort (Milch, Eier und ggf Fleisch) 

Keine Elektrizität – einfache Öllampe 

 

Meine Meinung über das Haus 

Mein Haus gefällt mir gut. Auf kleinsten Raum gibt es alles, was man zu einem einfachen Leben braucht. Es ist bereits fast alles vorhanden, um zu überleben. Im Haus gibt es noch keine Wasserleitung. Das muss von Draußen geholt werden. 

Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, in einem solchen Haus auf Dauer zu leben. Denn ich kann mir nicht vorstellen, mit meiner ganzen Familie und mit Tieren in nur einem Raum zu leben.

(Hendrik, 5d)

Wohnung zur Zeit Jesus

Das Haus zur Zeit Jesus ist ganz einfach. Es hatte nur einen Raum, der manchmal in zwei Ebenen unterteilt war: Der obere Teil diente als Schlaf- und Esszimmer und der untere Teil diente als Stall. Im Äußeren des Hauses führte eine Außentreppe auf das Dach, wo vieles gemacht wurde. In der folgenden Tabelle werde ich über die Vor-und Nachteile dieses Hauses sprechen:

 
Vorteile Nachteile

Im Inneren des Hauses: Sie verbringen mehr Zeit in der Familie.

 

Im Inneren des Hauses: Es gibt keine Privatsphäre. Das Haus hatte keinen Kamin, deswegen gab es im Inneren des Hauses einen Hohlraum, wo gekocht wurde. Es gab kein Internet.

Die Tiere: Wenn die Tiere raus aufs Feld gebracht wurden, haben die Menschen den unteren Teil des Hauses als Werkstatt genutzt. Die Tiere gaben den Menschen Essen und Wolle.

Die Tiere: Das Haus stank wegen der Tiere. Man musste sich um die Tiere kümmern.
Aus was die Häuser gebaut waren: Die Häuser wurden aus Lehm und Steinen gebaut. Aus diesem Grund waren die Temperaturen im Haus angenehm: Lehm nimmt die Feuchtigkeit auf und macht die angenehme Temperatur. - Die Häuser hatten wenige, hohe und kleine Fenster damit die Menschen von draußen nicht sehen konnten, wer im Haus war und was dort drinnen geschah. Aus was die Häuser gebaut waren: Das Dach bestand aus gekreuzten Ästen und einer Schicht Stammschlamm, über die eine Steinrolle führte. Die Steinrolle blieb oben, weil sie mehrmals die Decke plattwalzen werden musste.
Das Dach: Im Äußeren des Hause führte eine Außentreppe aufs Dach. Auf dem Dach hat man vieles gemacht: Man hat dort Gemüse getrocknet und Früchte reifen lassen. Man hat dort an heißen Tagen geschlafen. Man benutzte es auch um Kleidung oder andere Sachen zu trocknen. Es wurde auch zum Beten benutzt. Das Dach: Das Dach musste jedes Jahr repariert werden bevor Herbst kam. Das Dach musste mit der Steinrolle mehrmals platt gewalzt werden.
Die Fenster: Die Häuser hatten wenige, hohe und kleine Fenster damit die Menschen von draußen nicht sehen konnten, wer im Haus war und was dort drinnen geschah. Die Fenster: Das Haus war wegen der wenige Fenster von innen Dunkel.
 
Meine Vorstellung in solch einem Haus zu leben

Bei all der Technologie und dem Komfort, den wir heute in unseren Häusern haben, ist es schwer vorstellbar, in einem Haus mit diesen Eigenschaften zu leben. Außerdem war das Leben zur Zeit Jesu schwierig. Es gab viel und harte Arbeit, man musste alles selbst machen und man hatte weniger freie Zeit. Es ist jedoch interessant, sich zu überlegen, wie es wäre in dieser Zeit zu leben. Ich stelle mir vor, dass ich mit einem frischen Kleid, barfuß hinter den Hühnern und Schafen herrenne. Ich stelle mir auch vor, wie ich meiner Mutter beim Trocknen des Gemüses und beim Mahlen des Weizens helfe. Ein weiterer Vorteil wäre, dass ich weniger Zeit im Internet verbringen würde und mehr Zeit für die Familie hätte. Das Schwierigste für mich wäre auf dem Boden zu schlafen und nicht duschen zu können. Deswegen sollten man Gott danken für das, was man hat.

Sofia (5b)

 

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